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Jetzt geht’s looos,jetzt geht’s looos…


Laos, Vientiane, 30. Oktober 2008

Laos, Vientiane, 30.Oktober 2008

Sa bai dee,

Seit gestern bin ich in Vientiane, der kleinen und ueberschaubaren Hauptstadt Laos. Hier wohnen ca. 300 000 Menschen, also nicht viel groesser als Witten, aber der Mekong River ist schon ein wenig breiter als unsere Ruhr, dafür aber viel schmutziger. Schon ein riesig langer Fluss, kommt aus Tibet und muendet dann 4335 km spaeter ins Suedchinesische Meer.
Aber zuerst will ich erzaehlen, was mir seit Krati in Cambodia widerfahren ist.
Nach einer nicht so langen und recht geschmeidigen Fahrt im Minibus und nur wenigen Eigentümlichkeiten bei der Einreise nach Laos ( es war nämlich Sonntag und alles kostet dann bei der Einreise 2 Dollar extra, weil es ja Ueber-und Feiertagsstunden sind, außer man hat nur einen Dollar, dann reicht auch ein Dollar J, dass Visum kostet 35 Dollar ) kam ich am Nachmittag auf Do Khon an.
Es war das Paradies, diese kleine Insel im  bereich der 4000 Mekong Islands.
Ein wunderschoener Bungalow direkt am Mekong mit Hängematte (hatte ich seit Thailand so vermisst) und sonst nicht viel Drumherum, ein toller Ort um die Seele baumeln zu lassen, was ich dann dort auch ein paar Tage gemacht habe.

Mittleirweile bin ich schon ein paar Tage in Laos und muss es einfach sagen, dass mir dieses Land sehr gefaellt, die Menschen sind sehr nett und eher zurückhaltend, die Natur ist wunderschön und gut erhalten, die Energie insgesmat ist entspannt und ruhig.
Dieses Land ist nicht vom Dollar durchseucht, keiner bettelt oder will dir was andrehen, keiner will dich übers Ohr hauen und schnell ein paar Dollar schnappen…der Dollar hat hier die Leute  noch nicht versaut.
Klar wollen die Menschen hier auch leben, Geld verdienen, aber sie tun es hier mit sehr viel Freude und Stolz, was mir sehr gefaellt.
Darueberhinaus, gibt es hier nicht so viele Touris und fuer Sextourismus, gibt es hier hohe Strafen , besonders was den Missbrauch von jungen Menschen angeht.
Hier in Vientiane ist es etwas anders, das liegt aber an der Naehe zu Thailand. Viele junge Thai Frauen kommen in die Hauptstadt und versuchen hier an Geld zu kommen und obwohl viel weniger als in Thailand oder Cambodia , sieht man doch immer wieder Bilder von weissen Maenner und jungen Asiatinnen, die mich nach wie vor irritieren.

Zurueck zur inel Don Khon. Hier habe ich die entspannte Athmosphaere förmlich aufgesaugt, habe Kraft und Energie geschöpft, bin ein wenig rumgeradelt du die Gegend erkundet, habe gelesen und geschrieben.

Mit dem Boot über den Mekong und dann mit dem Bus, ging es weiter nördlich in die Champasak Provinz nach Pakse. Nicht viel los hier, aber die Staedte in laos sind recht weit enwickelt, haben ein gutes Strassennetz, Elektrizitaet, kanallisation und viele schoene Haeuser, die an die franzoesischen Wiederaufbauer zu Anfang des 20Jahrhunderts erinnern.

Am naechssten Tag ging es auf der Ladeflaeche eines Minitrucks weiter Richtung Bolaven Plateau. Die Trucks sind umgebaut und hier neben den Tuk Tuks das Haupttransportmittel der Einheimischen, fuer laengere Distanzen gibt e dann den lokal Bus, wenig Komfort aber dafür ständig Karaoke Musik in teilweise unvertaeglicher Lautstaerke, aber die Menschen lieben es hier.
Ziel war Tat Fan. Dort gab es ein schoenes Ressort und viel Natur mit zwei sehr schoenen Wasserfaellen, wobei man aber nur einen richtig erforschen konnte.
Also weiter, zurück nach Pakse, sofort den Anschluss gefunden fuer den lokal bus, happy happy! Tja, wahr wohl nix, der fuhr dann zwar sofort ab, aber leider nur von Terminal Süd nach Terminal nord und verweilte dort dann lockere 90 Minuten. Geduld ist hier eine wichtige Tugend, nichts geht schnell oder sofort, was ich aber auch verstehe, denn bei dem Klima, moechte man sich einfach nicht schnell bewegen, wofür auch, ist doch alles spaeter auch noch da J
Dann ging es weiter lockere 8 Stunden nach Tha Khaek. Das guesthouse war dafür aber besonders schoen und es gab leckeres beerLao und nach einer Flasche war ich dann auch bettfertig.

Von Tha Khaek ging es dann auf den sg.  Loop…eine 4 Tagestour mit dem Motorrad. Na ja, ein kleines Motorrad war es, aber es hat so viel Spass gemacht und war sicherlich einer der Hoehepunkte in den letzten 10 Monaten. Allein macht diese tour nicht wirklich Spass und meine easy rüder Freunde waren Peter und Marrit aus Holland und Britta aus L.A.

Also ging es los, erst locker und dann nachdem ein paar Km Fahrgefuehl immer zuegiger. Die Bilder werden mehr aussagen wie viele Worte. Eien traumhafte Landschaft, wunderschoene Natur, eine ca. 7 km lange Hoehle, entlang an einem riesigen Wasserkraftwerk Pojekt, home-stay bei lokalen Laoten, 60 km Staubstrasse mit riesigen Schlagloechern, viele Hoehlen, wunderschoene Seen und immer wieder diese faszinierende Natur, sehr einzigartig.
Nach vier Tagen tat uns dann allen so der Hintern und der Ruecken weh, dass wir froh waren am naechsten Tag im Bus weiterreisen zu koennen.
In diesen  vier Tagen habe ich wieder so viele schoene Eindruecke von diesem land gewonnen und ich denke auch ein Stueck des wirklichen Laos berührt, was mich wiederum berührt hat.

Von Tha Khaek bis Vientiane, sind es nur 7 Stunden, also locker und das Ankommen in Vientianne, fuehlt sich nicht so an, wie in anderen asiatischen Metropolen. Hier geht’s recht ruh zu und deshalb war die Stadterkundung heute auch mit dem Rad angesagt…eaasyriding Nr. 2 J

Zum 25 km entfernte Buddha-Park ging es dann aber doch mit dem Bus fuer 5000 Kip ( 1 Euro= 11500 Kip ) Hier gab es den beruehmten liegenden riesigen Buddha zu sehen und dutzende anderer Skulpturen des Hinduismus und natuerlch viele schoene andere Buddhas.
In diesem Land ist der Buddhismus wie ich finde sehr präsent und lebhaft.
Die Moenche sind sehr geschaetzt hier, sind überall, gegen diesem Land eine friedliche und entspannte Stimmung.
Die Kloester sind unzählig, manche besonders anschaulich andere weniger, aber all produzieren sie eine friedliche Stimmung.

Es leben uebrigends 5.6 Millionen Menschen hier in laos auf einem Raum, der so gross ist wie die ehemalige BRD. Der Durchschnittsverdienst ist 600 Euro pro Jahr, es gibt sehr wenige Uebrgewichtige Menschen hier, sehr gut strukturieret Krankenhaeuser, wenige Stoffwechselkrankheiten wie z.B Diabetes, Gicht, …oder wie man bei uns so sagt, ich hab Cholesterin!
Bluthochdruck und Rueckenkrankheiten selten. Hauptnahrungsmittel ist reis und deren Produkte!

Ah, auf der Motoradtour, habe ich fast ein Huhn erlegt, fast…avon gibt e allerdings hier auch Millionen und natürlich glücklich freilaufend  wie auch alle Kuehe, Ziegen und Wasserbueffel! Die meisten Unfalle passieren auch durch Zusammenstösse mit freilaufenden Tieren.

Ein paar tage werde ich Vientiane noch erforschen und dann nach Luang Prabang ( Weltkulturerbe ) weiter reisen. Mal sehen was noch so passiert, aber bisher bin ich total begeistert von Lao und kann es als relativ wenig touristisches Reiseland nur weiter empfehlen.

Von Luang Prabang geht es auf den Mekong, zwei Tage auf dem slow boat bis zur Grenze nach Thailan. Ziel dort, Chiang Rai und Chiang Mai.

Die letzte 30 Tage bis zu meiner Rueckkehr nach Deutschland, werde ich dann n Thailand verbringen. Freue mich schon darauf die letzten Tage am Meer zu verbringen und wieder zu tauchen, Sonne und Waerme zu Tanken, bevor es in Witten mit Weihnachtsmarkt und Kaelte weiter geht, aber auch darauf freue ich mich  ( noch J J )

Ich vermute, dass es bei euch schon etwas kuehler ist, hier sind gerade 33*, ich sitze hier beim kuehlen Bier und schwitze ein wenig in meiner Shorts und t- shirt…ist ja gut, höre schon auf damit J

Morgen werde ich den Text mal hochladen und ein paar Bilder dazu packen, hoffe ihr habt wieder Spass sie anzusehen und zu geniessen.

Bis bald, dann wohl aus Thailand…

Euer MaeXX

“scuba max”…Neue Bilder…Roatan 26.Maerz 2008

So der count down laeuft.Noch einemal schlafen und dann heisst es Abschied nehmen von Roatan fuer mich. Wollte zwar schon ein paar mal die Kurve kratzen, aber dann fuhren die Faehren nicht, dann gab noch ein paar supercoole dives im Angebot usw.

Uebrigends gibt es zwei grosse Luegen hier auf diese Insel…1. morgen fahre ich…2. heute Abend trinke ich keinen Alkohol!!!

Na a mal sehen, ob morgen freuh die Faehren fahren. So zum Abschluss noch ml ein paar coole Bilder….viel Spass!!!

hasta luego

el Maexx  dsc01633.JPG  dsc01630.JPGhat Spass gemacht, wie man siehtdsc01628.JPGder Laufstegimg_0066.JPGscuba  maximg_0085.JPGimg_0134.JPGUnterwasserwelt…img_0008.JPGimg_0049.JPGimg_0016.JPGimg_0076.JPGimg_0075.JPGimg_0049.JPGimg_0123.JPGna…was sagt ihr…?

So, werde schon mal meine sieben Sachen packen, um heute Abend mit meinen neuen Freunden in Ruhe Abschied feiern zu koennen! Werden Patrik und seine Liebste Esterna sein (Schweiz) Stefan und Stefi (Deutschland)Hendrik (Holland) und wer sich sonst noch so einfindet…Hendrik ist mein Zimmerkumpel hier…ein echt netter unger Typ der schon ne Menge gemacht hat und auch den Tauchvirus hat, Stefan und Stefi arbeiten als dive master und instructor in ocean connections, bzw Stefan auch Ffreiberuflich bei anderen dive shops, meine lieben Schweitzer habe ich besonders ins herz geschlossen. Oft haben wir im wahresten Sinne des Wortes ueber Gott und die Welt geplaudert und fanden immer wieder spannende und tiefe Gespraeche! Vielen Dank an Euch…ihr seit eine echte Bereicherung fuer diese Welt und ihr habt mir viel Freude bereitet!

Danke auch an meinen Tauchlehrer Peter, open water, an Eva meine Tauchlehrerin im advanced open water, de ich uebrigends mit Patrik absolviert habe!

etzt aber Rcksackpaken, bezahlen und in de uebliche Schale werfen, shorts, flip flops und t shirt…

viva la vida

Euer

MaeXX

13.Feb.2008, Antigua, Plan-B

hola amigas y amigos….

Hey vielen dank fuer all eure Kommentare und die schoenen e mail! Bin ganz angetan und freue mich riesig ueber diese Art mit euch Kontakt zu haben. Es gibt mir gerade Energie, die ich gebraucht habe um wieder fit zu werden.

Plan-B… war folgender: Da ich zwar geplant hatte mich in dieses Projekt zu wagen, aber mich noch nicht fit gefuehlt hatte, entschloss ich mich dieses Risiko weder fuer mich noch fuer andere Menschen einzugehen. Ich brauchte Abstand, brauchte ein wenig Ruhe. Die Stadt hier und all die suchenden, lernenden und feiernden Menschen waren zu intensiv, konnte die Energie nicht mehr vetragen und dann noch in ein so schwieriges Projekt einzusteigen waeren nicht gut gewesen.

Bin fuers Wochenende an den lago Atitlan gefahren, ein Ort der Stille, saubere Luft, eine schoene und ruhige Athmosphaere. Nach 48 Stundne hatte ich meine Energie wieder halbwegs, die Symptome klangen ab und ich schleif wie ein Stein. In San Marcos fand ich einen Platz der Ruhe, einen Ort von besonders schoener Energie. Hier am See, etwas von den kleine Orten leben kleine Maya Staemme, die oft noch einen Shamanen im Stamm haben. Ich hatte das Glueck einen Menschen zu treffen, der mir ganz viel ueber diese Gegend und die besondere Bedeutung dieses Ortes erzaehlen konnte. Diese Gegend hat eine starke Ausstrahlung und desshalb auch fuer die hier lebenden Mayas eine stark wirkende Kraft, eine Eneriequelle. Ich wuerde gerne mehr erfahren ueber diese Kraefte, diese Energien, aber es iwrd die Zeit kommen in der ich mehr darueber erfahren soll.

Ich mache gerade die schoene Erfahrung mal die Zuegel loszulassen, lasse los und schaue was passiert…und das funktioniert gerade sehr gut. es passiert das was kommen soll, ich treffe die Leute die ich treffen soll und bekomme gerade das was mich erreichen soll, nicht mehr nicht weniger.

Am Freitag geht es dann weiter nach El Salvador. Ich brauche gerade frische Luft, muss mal wieder eine physische Herausforderung haben und werde desshalb an den Straenden von El Salvador ein paar Surfstunden nehmen, mich mal von der Energie der Wellen inspirieren und hoffentlich auch vorwaerts tragen lassen. Freue mich total und gerade habe ich richtig Lust mich wieder zu bewegen, die ganze Kopfarbeit der letzten Tage mal sinken lassen, schaun was passiert.

Die Sprache macht gute Fortschritte, kann mich immer besser ausdruecken und verstehe von Tag zu Tag mehr. Habe auch hiermit keine Eile mehr, geht schon, ist aber gar nicht so einfach auch hier die jahrelang erlenten Muster erst mal zu erkennen und zu ueberlisten. Man kann nicht alle Muster knacken, aber sie zu erkennen macht Spass und manchmal erschrecke ich mich auch wie gefangen wir oft sind, gefangen on Ablenkungen die uns jeden Tag vormachen wollen was wichtig und notwendig ist. Wir unterliegen leider einer gut geplanten Hirnwaescheaktion. Es ist wie ein Alptraum wenn man es sieht, erkennt und erwacht was mit uns taeglich geschieht, was wir zulassen, was wir einfach hinnehmen, weil es doch offensichtlich nicht anders geht! Wir reden es uns oft nur ein, sehen nicht hin, weil wir die Wahrheit nicht sehen wollen. Klar ist es schwierig, aber schon unlebendig zu sein und noch zuzusehen wie alles passiert, ich glaube nicht, dass unser Leben so unwervoll ist es einfach so hinzunehmen. Wir riechen die stinkenden Dinge nicht mehr, wenn wir sie lange genug unter der NAse hatten, so funktioniert unser Gehirn halt. Aber verlassen wir uns nicht zu oft auf unser Gehirn, trauen wir unserer inneren Stimme nicht mehr?? Schaut mal genau hin, horcht mal genau hin ohne die Nachrichten plappern zu lassen, das Radio lauter zu drehen, goennt euch mal ein wenig Ruhe, schenkt euch einen Platz der Ruhe wo es still sit, nichts als Natur, sucht mal so einen Platz und hoert hin, ich glaube es lohnt sich.

Danke euch fuers lesen und dafuer das ihr mir zuhoert…

bis bald..

el maeXX

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